MagicMirror – Bewegungssensor

Vorgestern sind nun endlich die Bewegungsssensoren aus China eingetroffen. Die notwendigen Anschlusskabel liegen bereits sein einiger Zeit auf dem Schreibtisch. Damit konnte ich dann die ersten Versuche machen, um später den Monitor nur bei erkannter Bewegung einzuschalten. Geholfen hat mir dabei dieser Beitrag.

Und so sieht der Versuchsaufbau aus:

Das Ergebnis auf dem Monitor:

An den Einstellungen muss ich noch etwas rumprobieren, aber das klappt bisher schon ganz gut. Später wird das kleine Programm dann noch so eingerichtet, dass es bei Start des Raspi mitgestartet wird.

Und das habe ich dafür gekauft (Affiliate-Links):

Nun muss ich mich endlich mal um die Glasscheibe kümmern…

MagicMirror – Monitor zerlegen

Das Zerlegen des Monitors ging erstaunlich leicht: Standfuß abschrauben, vordere Blende mit einem kleinen Schraubendreher ausklippsen und dann die hintere Schale abnehmen.

Sehr praktisch ist, dass die Bedienelemente des Monitors nur auf einer kleinen Platine sitzen und diese angeschraubt ist. Somit kann ich die Bedienung später einfach auf der Rückseite des Monitors befestigen.

Allerdings wiegt das gute Stück immer noch 3,4 Kilo! Mit einer normalen Aufhängung wird das nicht getan sein. Vielleicht kann man den Spiegel später über einen Vesa-Mount an die Wand bringen?

Das Gehäuse hat eine Gesamtbreite von 36,5 cm. Da wird die Suche nach einem passenden Rahmen sicher nicht so leicht. Vielleicht baue ich mir den Rahmen einfach selber? Dann würde mir nur eine passende Plexiglasscheibe fehlen. Aber da ist sicher dranzukommen…

 

MagicMirror – Hard- und Software

Ich bin ja nun ein Kind der 80er und somit natürlich auch mit Videospielen groß geworden. Als dann Nintendo sein Nintendo Classic Mini ankündigte, war ein Kauf für mich klar. Die 69,- Euro der UVP erschienen mir gut angelegtes Geld. Leider kommen die Konsolen nur in homöopathischen Dosen auf den Markt, und dann oft zu stark überhöhten Preisen. Dazu kam, dass in vielen Rezensionen auf die Möglichkeit hingewiesen wurde, das mit mit einem Raspberry Pi nachzubauen und dann sogar noch alle alten Konsolen emulieren zu können. Da der Preis für die nötige Hardware in etwa der UVP des Nintendo entsprach, habe ich mir kurzerhand einen Pi 3 bestellt und „Recalbox“ installiert. Das hat erstaunlich gut funktioniert. Und dann ist mir wieder etwas eingefallen…

Schon vor Monaten bin ich über den Bericht eines „MagicMirrors“ gestolpert. Ein Bau kam für mich aber nicht in Frage, da mir dafür einfach die Programmierkenntnisse fehlen. Nun aber hatte ich schon mal einen Raspberry Pi und der damalige Entwickler hat mit „MagicMirror 2“ eine automatischen Installation herausgebracht.

Damit habe dann auch ich eine Installation auf einer frischen SD-Karte geschafft. Zusätzlich zu den mitgelieferten Modulen gibt es inzwischen eine große Community, die fleissig weitere Module entwickelt. So habe ich das Wetter-Modul gegen eines ausgetauscht, welches die Infos von Weather Underground anzeigt. Hier ist in meinen Augen einfach die Darstellung schöner. Dazu kam dann noch ein Modul, dass uns die Fahrzeit zu unseren Arbeitsplätzen anzeigt. Im unteren Bereich werden dann die aktuellen Nachrichten von Tagesschau.de eingeblendet.  Zur Kontrolle der CPU-Temperatur läuft im oberen Bereich aktuell ebenfalls noch ein entsprechendes Modul. Und so sieht das Ganze bisher aus:

haus_magicmirror

Hier noch mal im Detail:

haus_magicmirror2

Und das hat mich der Spaß bisher gekostet (Affiliate-Links):

Den Kühlkörper hätte es wahrscheinlich nicht gebraucht, da der Raspi nur bei der geringen Belastung nur gut 50 Grad warm wird. Und Tastatur und Maus hat man ja eh im Haus.

Wie geht es jetzt weiter? Es gibt noch ein kleines Problem zu lösen, was die Aktualisierung des News-Feeds angeht. Der scheint, trotz korrekter Einstellung, nicht regelmäßig neue Nachrichten abzuholen. Als nächstes wird dann der Monitor aus dem Gehäuse befreit und vermessen. Der Plan ist, den Monitor in einen Ikea-Bilderrahmen einzubauen und dann im Ankleidezimmer zu installieren. Damit der Bilderrahmen auch spiegelt, soll eine Spionfolie auf die Scheibe geklebt werden. Eine entsprechende Glasscheibe mit diesen Eigenschaften ist einfach viel zu teuer. Dazu soll dann noch eine Steuerung kommen, die den Monitor entweder per Bewegungserkennung, oder per Zeit einschaltet. Die Bewegungserkennung ist natürlich die deutlich schickere Variante (und gar nicht so teuer).