Bierkastenstehtisch – Lackierung und Aufbau

Lackiert wird der Bierkastenstehtisch mit Restlack der Gartenhütte in Dunkelrot. Ist unempfindlich und wetterfest. Ein Detail, welches man bei den gekauften Modellen nicht findet, ist eine kleine Kippsicherung. Dazu habe ich zwei Löcher in die Seitenteile gebohrt und mit dem Tauchsägeblatt des Fein Multimasters zu einem Schlitz verbunden. Dadurch kann man nun einen Spanngurt ziehen, der das Kipprisiko deutlich reduziert. Immerhin wird die Konstruktion später recht kopflastig sein.

Und so sieht der Bierkastenstehtisch dann vollständig aufgebaut aus:

Das Rot passt nicht so optimal zu der Biermarke, aber da der Tisch unabhängig davon nutzbar ist, stört mich das nicht. 🙂

Bierkastenstehtisch – Zuschnitt und Montage

Heute gegen Mittag habe ich in unserem Garten unter Zuhilfenahme meiner lautesten Elektrowerkzeuge die Einzelteile für den Bierkastenstehtisch zugeschnitten. Dabei stellte sich heraus, dass das gar keine Massivholzplatte ist! Hätte ich mir bei Ikea natürlich auch denken können…
Damit ist dann die geplante Bearbeitung der Kante mit der Oberfräse nicht mehr möglich, da sonst der Pressspan völlig ausreissen würde. Egal, wird die Kante eben nicht rund, sondern eckig.
Man kann aber jetzt schon gut erkennen, wie das später mal werden soll:

Zugriff auf alle Flaschen des Kastens ist auf jeden Fall gewährleistet. Nach dem Schleifen, Verspachteln mit Holzspachtel und nochmaligem Schleifen habe ich die Bauteile dann mit kleinen Winkeln zusammengeschraubt.

Fehlt nur noch der Lack. Da werde ich den Lack verwenden, mit dem wir auch die Gartenhütte gestrichen haben. Das sollte noch ausreichen.

Bierkastenstehtisch – Vorbereitung

Nachdem ich letztes Jahr im örtlichen Baumarkt einen Bierkastenstehtisch gesehen hatte, war mir klar: sowas brauche ich für den Sommer! Da nun endlich der MagicMirror fertig ist, konnten die Vorbereitungen beginnen.

Eine alte Tischplatte von Ikea, die bei dem Wassereinbruch vor ein paar Jahren etwas Schaden genommen hatte, bildet die Grundlage für das Projekt. Die Abmessungen geben Tischplatte und ein Standard-Bierkasten vor.

Wenn wir das nächste Mal schönes Wetter haben, säge ich die Einzelteile im Garten aus der Platte. Den ganzen Dreck möchte ich nämlich ungerne im Keller haben. Danach werden die Kanten mit der Oberfräse abgerundet. Auch das macht eine Menge Dreck und noch mehr Lärm. Die Nachbarn werden sich freuen. 🙂

MagicMirror – Fertig!

Seit ein paar Tagen hängt der MagicMirror nun im Ankleidezimmer unseres Hauses:

Bei den Lichtverhältnissen ist die Ablesbarkeit Morgens kein Problem, da zu dieser Zeit meist noch die Rollläden geschlossen sind. Wenn allerdings die Sonne durch das Fenster scheint, kann man die teilweise hellgraue Schrift kaum noch lesen. Hier muss ich dann an das CSS ran, und die Helligkeit etwas erhöhen.

Grundsätzlich ist der Spiegel aber schon eine tolle Sache und funktioniert bisher gut. Natürlich hält sich in Zeiten des allgegenwärtigen Smartphones der Mehrwert in Grenzen. Ob ich nun während ich mein Hemd zuknöpfe einen Blick auf Wetter, Nachrichten und die Fahrzeit zu Arbeit werfe, oder das bei der morgendlichen Tasse Tee auf dem Sofa machen, spielt eigentlich keine Rolle. Aber es fühlt sich schon irgendwie nach Zukunft an. 🙂

Was hat der Spaß nun gekostet? (teilweise Affiliate-Links)

Natürlich kann man den Raspberry, Netzteil und SD-Karte auch einzeln kaufen. Ich konnte allerdings durch das Set ein paar Euro sparen. Auch die Kühlkörper sind nicht zwingen notwendig, sehen aber gut aus. 🙂

Insgesamt hat der MagicMirror damit 176,24 € gekostet. Und natürlich ein paar Stunden Arbeit. Hat aber sehr viel Spaß gemacht und ich habe auch noch einiges gelernt.

Was ich allerdings beim nächsten Mal anders machen würde, wäre der Rahmen. Zum einen würde ich die Leisten im Baumarkt genauer aussuchen, da selbst ein leichter Verzug innerhalb der Leiste den Rahmen schief macht. Und wenn dann auch noch eine alte Gehrungslade aus Kunststoff dazu kommt, wird der Rahmen davon auch nicht besser. Und dann war der Lackrest, den ich in meinem Fundus hatte, viellicht auch nicht mehr von bester Qualität. Also vielleicht mache ich den irgendwann noch mal neu.

MagicMirror – Endmontage

Heute ist endlich der Tag der Endmontage gekommen. Im Bereich der Öffnung für den Bewegungssensor musste ich noch etwas überschüssigen Lack entfernen, dann konnten die ersten Teile verbaut werden.

Vor der Montage des Sensors, habe ich mir noch die Stellungen der Potentiometer fotografiert. Nur für den Fall der Fälle…

So passt das dann zusammen (ja, ist mit Panzerband geklebt. Ich hatte einfach keine so kleinen Schrauben zu Hand…):

Als nächstes folgt der Monitor.

Damit später kein Licht von hinten durch den Spiegel scheinen kann, wird die restliche Fläche mit schwarzer Pappe abgedeckt.

Die Bedienelemente des Monitors werden einfach auf die Rückseite der vorhandenen Halterung geschraubt. Da hier die Abstandshalter fehlen, habe ich aus einem Kunststoffdübel einfach selber welche gemacht.

Da der Monitor ein tragendes Teil sein wird, habe ich ihn von unten mit einer Leiste gesichert und oben mit zwei Winkeln fixiert. Die Vesa-Halterung für die Wandmontage ist ebenfalls schon dran.

Im unteren Bereich des Spiegels habe ich eine weitere Strebe montiert. Die Streben sollen dem Spiegel auch insgesamt mehr Stabilität geben.

Auf die mittler Strebe kommt dann der Raspberry. So sieht das Ganze dann fertig montiert aus:

Das Netzteil habe ich noch in weiß und auch für den Monitor ist bereits ein weißes Kabel bestellt. So fällt dann später an der Wand kaum auf, dass da Kabel rausgeführt werden.

Sobald der Spiegel hängt, folgen noch weitere Fotos und eine Liste der benötigten Bauteile und natürlich auch die Gesamtkosten des Projekts.