Gartenhütte – Regenrinne

Was fehlt noch an der Hütte? Die Regenrinne. Also vor ein paar Tagen schon die notwendigen Teile im Baumarkt besorgt.

Vorher musste allerdings erst noch die Dachbahn am hinteren Teil der Hütte festgenagelt werden.

Und wo ich schon mal am Dach dran war, konnte ich auch direkt die durch die Änderung der Dacheindeckung entstandenen Löcher zuschmieren. Dafür gibt es spezielle Spachtelmasse. Sieht jetzt zwar etwas fleckig aus, dafür aber dicht.

Jetzt geht es an die Rinne. Erstmal auf das nötige Maß einkürzen.

Dann kommen die beiden Endkappen drauf.

Damit das Wasser auch irgendwo abfließen kann, braucht die Rinne natürlich noch ein Loch. Das erstelle ich mit eine Lochsäge, wobei ich einen etwas kleinen Durchmesser wähle, als das Fallrohr.

Genau an diese Stelle wird jetzt der Anschluss für das Fallrohr montiert. Susanne hatte die grandiose Idee dazwischen etwas Netzgewebe zu klemmen. So werden dort schon Blätter und andere grobe Teile gefiltert. Das Gewebe hatten wir noch von den Lichtschachtabdeckungen übrig.

Jetzt noch schnelle die Halterungen montieren. Die verfügen über Langlöcher, mit denen wir das notwendige Gefälle herstellen können.

Da komm dann die Rinne dran.

Für die Position des Fallrohrs hatten wir uns vorher überlegt, dieses genau auf einem der Eckbretter verlaufen zu lassen.

Und nach Montage der Halterung und Zuschnitt der beiden Rohre sieht es dann so aus:

Das Faß hatten wir schon seit einiger Zeit auch an der alten Hütte. Wie man sieht, ist hier im Deckel auch eine Gewebe eingeklebt, damit Dreck gar nicht erst in das Faß gelangen kann.

Das Faß hat eine Kapazität von ca. 200 Litern. Zusammen mit dem 500 Liter-Faß an der Garage kommen wir damit gut aus. Und in der Ecke sehen wir es von der Terrasse auch nicht.

Und damit ist es vollbracht. Projekt Gartenhütte ist fertig!

Gartenhütte – Serienschalter

Was an der Elektrik noch fehlt, ist der Schalter für die Innen- und Außen-Lampe. Die Verkabelung ist jetzt nicht ganz so simple, daher habe ich mir ein passendes YouTube-Video rausgesucht, welches den Anschluss von zwei Verbrauchern an eine Leitung gut beschreibt.

Also erst einmal die drei Leitungen in das Schaltergehäuse fummeln.

Dann die drei Schutzleiter (die grün-gelben Leitungen) mit einer Wago-Klemme verbinden.

Danach die drei Neutralleiter (die blauen Leitungen) ebenfalls mit einer Wago-Klemme verbinden.

Jetzt kommt der eigentliche Schalter dran. Das Schaltbild auf der Rückseite hatte mich ratlos zurückgelassen, daher musste ein Messgerät her. Sowas lohnt sich im Haus zu haben. Muss auch gar nicht teuer sein. Meins habe ich mal für kleines Geld im örtlichen Baumarkt erstanden.

Mein Multimeter kann eine Durchgangsprüfung machen. Also ganz simpel: wenn eine Verbindung besteht, ertönt ein Signal.

Damit bin ich dem Schalter auf die Spur gekommen. Er wäre nämlich grundsätzlich in der Lage zwei Ausgänge und zwei separate Eingänge zu verarbeiten. Da ich nur einen Eingang brauche, habe ich eine kleine Brücke eingebaut.

Also die drei Außenleiter (die braunen Leitungen) an die entsprechend vorher ausgemessenen Klemmen schrauben und mit dem ganzen Rest irgendwie in das Schaltergehäuse friemeln. Irgendwann passt dann alles rein.

Deckel drauf.

Schaltwippen drauf.

Jetzt folgt aber erst der große Spaß. Die Zuleitung muss ja noch irgendwoher Strom bekommen. Also muss ein weiteres Kabel in die Abzweigdose. Hätte ich vielleicht eine größer Dose kaufen sollen? Egal passt schon.

Vor diesem Arbeitsschritt war die Gartenhütte selbstverständlich stromlos.

Und man glaub es kaum, das Licht geht. Innen:

…und außen:

Gartenhütte – Sturmhaken

Damit die Türen bei einem Windstoß nicht direkt zuschlagen oder die Aussenlampe beschädigen, haben wir heute Sturmhaken aus Edelstahl montiert.

Scheiben sollten wir wohl mal putzen…

Gartenhütte – Elektrik

Gestern haben ich mich nicht nur mit dem Dach beschäftigt, ich bin auch die Elektrik angegangen. Hatte nach neun Stunden im Garten nur keine Lust mehr den Beitrag zu schreiben.

Los geht´s. Vorweg: ich habe grundsätzlich sehr viel Respekt vor Strom. Auch wenn die nachfolgenden Bilder das vielleicht nicht immer vermuten lassen…

Als erstes habe ich für die drei Kabel drei Verteilerdosen an der Seitenwand angeschraubt und vorher die notwendigen Öffnungen gebohrt.

Gut erkennbar sind die farblichen Markierung, damit ich nachher noch weiß wofür die Kabel gedacht sind.

Als nächstes habe ich mit einem Forstnerbohrer Löcher für die Aussenlampe gebohrt und das Unterteil der Lampe montiert.

Dann noch schnell das Loch für die Kamera gebohrt und diese montiert.

Dann kommen die Steckdosen für die Kamera

und für die Ladegeräte, die später im Regal ihren Platz finden sollen.

Dann noch der Lichtschalter

und die Innenlampe.

Dazu kommt dann noch eine Steckdosenleiste.

An diese Leiste werden später die Smarthome-Stecker für die Aussenbeleuchtung eingesteckt. Und da eben noch Platz für einen Zwischenstecker bleiben muss, werden die Ausgänge mit Steckern versehen.

Fertig angeschlossen sieht das dann vorerst so aus:

Da fehlt natürlich noch der Zwischenstecker.

Dann ging es ans Strippenziehen. Von jedem Verbraucher musste ein Kabel zu der Verteilung gezogen werden. Also erst einmal verdrahten.

Und dann den Deckel drauf.

Irgendwann laufen dann fast alle Kabel an den richtigen Platz.

Das sieht schlimmer aus als es ist. Die Kabel sind alle mit Wago-Klemmen verbunden. Leider hatte das Kabel der Mehrfachsteckdose feine Adern. Die darf und sollte man auch nicht in Wago-Klemmen einstecken. Also kam hier noch eine Lüsterklemme dazwischen. Und rechts unten sieht man noch ein zusätzliches Loch. Da folgt in den kommenden Tagen noch die Leitung für das Licht. Das habe ich nämlich nicht mehr geschafft.

Und noch eins: die im Bild erkennbaren Litzen ohne Klemme (oben in de Dose) werden nicht benötigt und sind an keiner Stelle angeschlossen. Ich habe nur für eine mögliche spätere Erweiterung der Installation direkt fünfadriges Kabel verlegt.

Komplett fertig sieht es dann so aus (nichts für schwache Nerven):

Ist im Prinzip aber alle ganz einfach: aus der Mitte kommt der Strom in die Hütte. Links geht es raus zur Haselnuss. Da ist schon eine Aussensteckdose montiert. Und rechts geht es nach draussen, etwa 1,5 Meter vor die Hütte. Hier soll mal eine Kirsche hin.

Dann gehen von der Mitte die Kabel zu den beiden Steckdosen an der Kamera und am Regal ab, sowie zur Mehrfachsteckdose. Und der Stecker für die noch nicht vorhandene Kirsche ist natürlich auch noch nicht eingesteckt. Und ganz wichtig: es lag nirgendwo Strom drauf.

Und warum nicht? Weil der noch gar nicht angeschlossen war! Das kommt jetzt. Es lag ja schon ein Kabel im Garten, welches die bisherige Hütte mit Strom versorgt hatte. Und dahin haben wir aus der neuen Hütte ein Kabel ziehen lassen. Also müssen wir die Kabel nur noch verbinden.

Aber das wäre zu einfach. Die Verbindungsstelle soll gleichzeitig eine Steckdose sein. Also erst einmal eine Gehwegplatte vorbereiten, damit da zwei Kabel durchpassen.

Dann die Platte an Ihrem zukünftigen Platz verlegen und die Kabel durchziehen.

Eine schicke Stromsäule darauf montieren und die Kabel anschließen.

Fertig ist der Stromanschluss.

Und ja, es funktioniert alles. Ich habe auch alles nochmals mit dem Duspol nachgemessen und konnte keine Fehler finden. Die Hütte ist auch bisher nicht abgebrannt.

Das Gesamtbild sieht nun so aus.

Was noch fehlt ist das Licht. Da der Baumarktschalter leider nicht wirklich gut beschriftet ist, habe mich heute mal mit dem grundsätzlichen Anschluss eines Serienschalters auseinandergesetzt und konnte sein Geheimnis lüften. Beitrag folgt natürlich.

Und die Beetbegrenzung auf der linken Seite wird natürlich auch noch bis zum Platz verlängert.

Gartenhütte – Dacheindeckung angepasst

Die Dacheindeckung, die wir laut Bauanleitung vorgenommen haben, hat mir in den letzten Tagen keine Ruhe gelassen. Irgendwie sieht das nicht wirklich sinnvoll aus.

Also heute die Attika wieder runter und die auf die Dachbahnen geschraubten Leisten erst mal wieder ab.

Danach habe ich die Dachbahnen am Rand wieder gelöst und dann die Leisten unterhalb der Dachbahnen wieder festgeschraubt. Dann die Attika wieder dran und die Dachbahnen auf den Rand der Attika genagelt.

Das macht zum einen einen wesentlich besseren Eindruck und die Atttika liegt nun auch dichter am Dach an.

Natürlich haben wir jetzt kleine Löcher von den Schrauben und den bisherigen Dachpappenägeln. Die werde ich entweder noch mit Bitumen aus der Tube verschließen, oder ich machen mir aus den Resten der Dachbahnen noch Streifen, die ich dann an die Ränder nagle.