Beeteinfassung

Ursprünglich hatten wir die Idee im Vorgarten Rasen zu sähen. Das haben wir dann allerdings nach den ersten Gesprächen mit den Gartenbauern wieder verworfen. Dennoch hatte ich da bereits eine Edelstahl-Beeteinfassung gekauft.

Die geht natürlich nicht durch und ist auch in der Kombination mit dem Rindenmulch eine gute Lösung, da uns so der Bodendecker des Nachbarn nicht irgendwann komplett auf unser Grundstück wächst. Und so schön sieht das mit der durchscheinenden Pflanzsperre nun auch gerade nicht aus:

Also erst einmal eine Schnur an der Grundstücksgrenze spannen, Rindenmulch und Pflanzsperre zurückschlagen und die Edelstahl-Einfassung grob auslegen.

Nachdem der Bodendecker an der Grenzen eingekürzt war, konnte ich mit Handsäge und Fugenkratzer den Boden einschneiden. Da die Gesamtlänge des Sets 5 Meter betrug, habe ich die Länge mit der Flex entsprechend angepasst.

Leider hat sich das Stecksystem als keine optimale Lösung erwiesen. Es war doch ein ziemliches Gefummel, bis alles verbaut war. Aber das Ergebnis gefällt:

In den nächsten Tagen werden wir den Rindenmulch noch etwas ergänzen, dann scheint auch wirklich nirgendwo mehr die helle Pflanzsperre durch.

Aufforstung

Nachdem für das Gartenprojekt einiges an Pflanzen und Bäumen leider entfernt werden musste, waren wir gestern im Gartenmarkt und haben die ersten neuen Pflanzen gekauft. Die Pfosten des Zauns bieten sich hervorragend für rankende Pflanzen an. Am alten Zaun hatte wir schon eine Clematis. Sowas wollten wir wieder haben. Also für die vier Pfosten in der Mitte vier verschiedene Clematis gekauft.

In der Mitte des Gartens stand früher mal eine Zierkirsche. Die war leider nicht mehr zu retten. Alt und krank, musste sie leider raus. Aber wir wollten auf jeden Fall einen neuen Baum. Immerhin hatten wir das Stromkabel schon verlegt! Und wie es der Zufall wollte, stand im Gartenmarkt ein schönes Exemplar, an dem wir nicht vorbeigehen konnten. Also mitgenommen und eingepflanzt.

Laut „Beipackzettel“ wird der Baum nur etwa 3 bis 5 Meter hoch. Die Krone wird später einmal einen Durchmesser von circa 3 bis 4 Meter haben. Das passt prima.

Hoffen wir mal, dass das jetzt bei der Trockenheit alles gut anwächst.

Und natürlich bleibt das noch nicht alles an neuen Pflanzen. Für den Rest der Bepflanzung sind wir aber noch auf der Suche nach Inspiration.

Gartenhütte – Regenrinne

Was fehlt noch an der Hütte? Die Regenrinne. Also vor ein paar Tagen schon die notwendigen Teile im Baumarkt besorgt.

Vorher musste allerdings erst noch die Dachbahn am hinteren Teil der Hütte festgenagelt werden.

Und wo ich schon mal am Dach dran war, konnte ich auch direkt die durch die Änderung der Dacheindeckung entstandenen Löcher zuschmieren. Dafür gibt es spezielle Spachtelmasse. Sieht jetzt zwar etwas fleckig aus, dafür aber dicht.

Jetzt geht es an die Rinne. Erstmal auf das nötige Maß einkürzen.

Dann kommen die beiden Endkappen drauf.

Damit das Wasser auch irgendwo abfließen kann, braucht die Rinne natürlich noch ein Loch. Das erstelle ich mit eine Lochsäge, wobei ich einen etwas kleinen Durchmesser wähle, als das Fallrohr.

Genau an diese Stelle wird jetzt der Anschluss für das Fallrohr montiert. Susanne hatte die grandiose Idee dazwischen etwas Netzgewebe zu klemmen. So werden dort schon Blätter und andere grobe Teile gefiltert. Das Gewebe hatten wir noch von den Lichtschachtabdeckungen übrig.

Jetzt noch schnelle die Halterungen montieren. Die verfügen über Langlöcher, mit denen wir das notwendige Gefälle herstellen können.

Da komm dann die Rinne dran.

Für die Position des Fallrohrs hatten wir uns vorher überlegt, dieses genau auf einem der Eckbretter verlaufen zu lassen.

Und nach Montage der Halterung und Zuschnitt der beiden Rohre sieht es dann so aus:

Das Faß hatten wir schon seit einiger Zeit auch an der alten Hütte. Wie man sieht, ist hier im Deckel auch eine Gewebe eingeklebt, damit Dreck gar nicht erst in das Faß gelangen kann.

Das Faß hat eine Kapazität von ca. 200 Litern. Zusammen mit dem 500 Liter-Faß an der Garage kommen wir damit gut aus. Und in der Ecke sehen wir es von der Terrasse auch nicht.

Und damit ist es vollbracht. Projekt Gartenhütte ist fertig!

Gartenhütte – Serienschalter

Was an der Elektrik noch fehlt, ist der Schalter für die Innen- und Außen-Lampe. Die Verkabelung ist jetzt nicht ganz so simple, daher habe ich mir ein passendes YouTube-Video rausgesucht, welches den Anschluss von zwei Verbrauchern an eine Leitung gut beschreibt.

Also erst einmal die drei Leitungen in das Schaltergehäuse fummeln.

Dann die drei Schutzleiter (die grün-gelben Leitungen) mit einer Wago-Klemme verbinden.

Danach die drei Neutralleiter (die blauen Leitungen) ebenfalls mit einer Wago-Klemme verbinden.

Jetzt kommt der eigentliche Schalter dran. Das Schaltbild auf der Rückseite hatte mich ratlos zurückgelassen, daher musste ein Messgerät her. Sowas lohnt sich im Haus zu haben. Muss auch gar nicht teuer sein. Meins habe ich mal für kleines Geld im örtlichen Baumarkt erstanden.

Mein Multimeter kann eine Durchgangsprüfung machen. Also ganz simpel: wenn eine Verbindung besteht, ertönt ein Signal.

Damit bin ich dem Schalter auf die Spur gekommen. Er wäre nämlich grundsätzlich in der Lage zwei Ausgänge und zwei separate Eingänge zu verarbeiten. Da ich nur einen Eingang brauche, habe ich eine kleine Brücke eingebaut.

Also die drei Außenleiter (die braunen Leitungen) an die entsprechend vorher ausgemessenen Klemmen schrauben und mit dem ganzen Rest irgendwie in das Schaltergehäuse friemeln. Irgendwann passt dann alles rein.

Deckel drauf.

Schaltwippen drauf.

Jetzt folgt aber erst der große Spaß. Die Zuleitung muss ja noch irgendwoher Strom bekommen. Also muss ein weiteres Kabel in die Abzweigdose. Hätte ich vielleicht eine größer Dose kaufen sollen? Egal passt schon.

Vor diesem Arbeitsschritt war die Gartenhütte selbstverständlich stromlos.

Und man glaub es kaum, das Licht geht. Innen:

…und außen:

Gartenhütte – Sturmhaken

Damit die Türen bei einem Windstoß nicht direkt zuschlagen oder die Aussenlampe beschädigen, haben wir heute Sturmhaken aus Edelstahl montiert.

Scheiben sollten wir wohl mal putzen…