Liqueur d´Orange

In unserem Südfrankreich-Urlaub 2014 hatten wir in einer unserer Unterkünfte die Gelegenheit einen selbst gemachten Orangenwein zu probieren. Leider hatten wir vergessen nach dem Rezept zu fragen…

Und irgendwann fanden wir dann doch tatsächlich ein Rezept für Orangenwein!

Im letzten Jahr haben wir den Wein dann angesetzt (allerdings nur ca. 5 Liter) und zum Durchziehen auf den kühlen Dachboden gestellt.

Nach drei Monaten bangen Wartens, ob sich nicht vielleicht statt Wein doch Penicillin entwickelt hat, war es dann nun endlich so weit:

Aus den Zutaten ist tatsächlich ein geniessbares Getränk entstanden. Etwas säuerlicher als wir das in Erinnerung haben, aber wirklich lecker. Allerdings ist das unserer Meinung nach kein Wein, sondern ein Likör geworden. Macht sich auch besser auf dem Flaschenetikett:

Fixe Idee

Hinter dem großen Sofa im Wohnzimmer befindet sich eine weiße Klinkerwand. Die hat so eine markante Struktur, dass wir da nie ein Bild aufhängen wollten. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass das nicht so recht passen würden.

Vor ein paar Jahren hatten wir mal überlegt uns ein altes Rennrad an die Stirnwand im Essbereich zu hängen. Nur leider sind alte Rennräder inzwischen nicht mehr für ein paar Euro zu haben, und zu dem Panorama des Wilden Kaisers passt das nun auch nicht mehr.

Trotzdem hat uns die Idee nicht losgelassen. Und so haben wir uns ein schickes Fixie/Singlespeed geholt und einfach an die Wand über dem Sofa gehangen.

Die Befestigung haben wir mittels zweier Schienen aus Acryl und einem Haken in der Wand gelöst. Sowas gibt es als komplettes Set zu kaufen.

Das Fahrrad ist natürlich, wenn man vorher die Pedale wieder montiert, komplett fahrbereit. Ist aber tatsächlich erst einmal nur als Dekoration gedacht.

Wilder Kaiser

Schon lange hatten wir die Idee, die Wand zwischen Küche und Essbereich neu zu gestalten. Das bisherige Wand-Tattoo mit einem Spruch von Oscar Wilde gefiel uns nach gut zehn Jahren nicht mehr.

Was wir wussten: es sollte ein Panorama sein. Selbst fotografiert. Ob nun Berge oder Meer war erst einmal egal. Und die Wand dahinter sollte farbig werden.

Im letzten Jahr hatte Susanne dann auf einer Tour am Wilden Kaiser ein gutes Auge und bei bestem Wetter das mächtige Gebirge fotografiert. Nun brauchte es nur noch ein paar Monate, um die passende Bearbeitung und die ideale Hintergrundfarbe auszusuchen.

Diesen Samstag war es dann endlich soweit: das Bild wurde in der letzten Woche als Gallery Print in der Größe 150 x 33 cm geliefert, und wir konnten loslegen.

Erst einmal mit einem Abstand von vier Zentimetern zum Rand sauber abkleben.

Dann mit weißer Farbe über den Rand streichen, damit die tatsächliche Farbe nicht hinter das Klebeband laufen kann.

Und dann streichen! Bei der Wandfarbe haben wir uns übrigens für ein „melancholisches Mittelgrau“ von Alpina entschieden (Feine Farbe No. 2 „Nebel im November“). Die Farbe ist noch nass, daher die Flecken.

Mit dem Bild zusammen sieht es dann so aus:

Das wirkt jetzt vielleicht sehr klein auf der Wand, ist aber „live“ genau die richtige Größe.

Eichhörnchenfutterstation

Nachdem nun bereits die zweite gekaufte Futterstation für unsere Eichhörnchen den Sommer auf Grund von Baumängeln nicht überlebt hat, musste eine neue Station her.

Insbesondere, da unser Eichhörnchen dann nicht mehr in unserer Biotonne nach Nüssen suchen muss. 😀

Susanne hat dafür hier eine Bauanleitung gefunden und in den letzten Tagen das notwendige Material gekauft.

Nach dem Zuschnitt und ein paar Schrauben steht auch schon der Rohbau:

Für das Sichtfenster müssen noch Führungsleisten eingeklebt werden:

Und dann ist die Station schnell mit einem Deckel und dem herausnehmbaren Sichtfenster versehen:

Nach Behandlung mit einem lebensmittelechten Holzöl und Erstbefüllung mit Walnüssen kann das Eichhörnchen nun kommen!

Die Futterstation bleibt natürlich da nicht stehen, sondern kommt noch in einen Baum. Allerdings ist das Wetter heute so schlecht, dass wir uns entschieden haben die Station erst einmal auf die Stufe der Gartenhütte zu stellen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meinen Kollegen, der uns mit frischen Bio-Walnüssen aus dem eigenen Garten versorgt hat. 🙂

Stufenmatten

Nach nun über zehn Jahren haben wir die Stufenmatten an beiden Treppen erneuert. Diesmal haben wir uns für eine etwas schickere und vor allem haltbarere Ausführung in Sisal entschieden. Vorher sah es so aus:

Und jetzt in anthrazitfarbigem Sisal:

Warum überhaupt Stufenmatten? Der Vorbesitzer hatte schon Stufenmatten verwendet, da die Stufen leider im Laufe der Jahre einige Macken bekommen haben. Und neue Treppenstufen wollten wir jetzt nicht unbedingt anfertigen lassen. Dämpft aber auch die Schritte und gibt durch den etwas pieksigen Sisal auch eine schöne Fußmassage. 🙂