Brückenplätzchen – Pflasterarbeiten

An den letzten Wochenenden habe ich immer mal wieder an unserem Brückenplätzchen gearbeitet.

Nachdem ich bereits an zwei Seiten die Randsteine in Mörtel gelegt hatte, konnte es nun mit dem Pflastern der Fläche weitergehen. Dafür musste erst einmal der Untergrund einigermaßen gerade werden.

Mit ein wenig Split wurden die Steine dann verlegt.

Es ging ganz gut voran, da ich erst nur die Steine verlegte, die bereits vorgeschnitten waren.

Da die Steine aber passgenau unter den Rand der Teichumrandung laufen sollten, musste hier einiges mit der Flex geschnitten werden. Dabei nutzten sich die Trennscheiben ganz schön ab. Die linke Scheibe war nämlich vorher genauso groß wie die rechte Scheibe.

Da wir wussten, dass die Steine des ursprünglichen Plätzchens nicht ausreichen würden, hatten wir in der Hütte noch ein paar Steine vom alten Gartenweg aufgehoben. Da diese aber jetzt schon seit über einem Jahr trocken gelagert waren, hat sich die Farbe etwas verändert. Aber das passt sich mit der Zeit sicher noch an.

Es fehlten dann noch die letzten zwei Reihen, von denen die allerletzte wieder in Mörtel gelegt wurde.

Am vergangenen Freitag habe ich dann noch Fugensand eingekehrt. Und die Brücke ist nun auch wieder an ihrem Platz.

Ganz eben ist das nicht geworden. Aber auf jeden Fall wesentlich schöner als vorher. Und das zählt. 🙂

Brückenplätzchen – Randsteine

Damit der neue Platz auch möglichst lange gut aussieht, werden die Randsteine gemauert. Dafür habe ich mir im Baumarkt zwei 25-Kilo-Säcke „Pfosten- und Fundamentbeton“ geholt.

Vorher musste ich den bei den Ausschachtungen gefundenen Betonsockel noch etwas abtragen und natürlich den Metallpfosten abflexen.

Und so konnte es dann nach gewissenhaftem Ausmessen losgehen. Damit das wenigstens einigermaßen gerade wird, hatte ich mir Schnüre gespannt, an denen ich mich dann beim Setzen der Randsteine orientieren konnte.

Warum habe ich nur zwei Seiten gemauert? Ganz einfach: die Steine sind natürlich nicht ganz gleichmäßig. Wenn ich jetzt schon die rechte Seite in Beton setze, muss ich sehr wahrscheinlich jeden Stein anpassen. So kann ich jetzt erst einmal die Steine legen und den Rand dann später passgenau betonieren.

Am kommenden Wochenende wird dann der Untergrund vorbereitet und Split eingebracht.

Brückenplätzchen – Vorbereitungen

Die letzte Baustelle in unserem Garten ist der kleine Platz hinter dem Teich, der über eine Holzbrücke mit der Terrasse verbunden ist. Dieser Platz besteht aus roten Pflastersteinen, die aber im Laufe der Jahre viel Dreck aufgenommen haben und zudem inzwischen krumm und schief liegen.

Also habe ich heute erst einmal die Steine alle aufgenommen, grob gesäubert und an der Gartehütte gestapelt.

Die darunter befindliche Erde ist leider mit etlichen Kieselsteinen durchsetzt. Und da ein Teil der Erde raus muss und auf den Beeten verteilt werden soll, müssen die Steine raus. Dafür schippe ich die Erde durch ein Gitter, welches die Kiesel nicht durchlässt.

Und natürlich gibt es auch auf dieser Baustelle eine Überraschung. Der Vorbesitzer hatte für eine Pergola einen der Pfosten genau da einbetoniert, wo zukünftig der Rand des neuen Platzes liegen soll.

Mit meinem kleinen Boschhammer habe ich daher begonnen den Betonklotz zu zerkleinern, bin aber noch nicht sehr weit gekommen.

Am nächsten Wochenende werde ich dann die Oberseite noch weiter abtragen und natürlich auch den Pfosten abflexen.

Aber immerhin haben wir schon mal gemessen, wo später die Aussenseite des Platzes verlaufen wird.

Teichreinigung

In einem Gartenteich sammelt sich im Laufe der Jahre immer mehr Dreck und Schlamm am Boden. Daher muss so ein Teich leider ab und an mal gereinigt werden. Blöderweise muss dafür das Wasser raus. Und das ist bei uns eine ganze Menge!

Also heute Mittag bei bestem Wetter die Tauchpumpe rausgeholt und angefangen die beiden Teichhälften leer zu pumpen. Vorher haben wir alle Wasser- und Schwimmpflanzen aus dem Teich geholt. Diese müssen auch mal wieder etwas reduziert werden, da die gerne mal aus ihren Pflanzkörben rauswachsen, bzw. sich stark vermehren.

Der erste Teil des Wassers ist noch recht sauber und kann daher einfach durch die Garage auf die Straße laufen. Die unteren Wasserschichten sind allerdings doch sehr stark mit Algen und Erde versetzt, so dass wir dieses Wasser erstmal im Garten auf den Beeten verteilen. Ist hoffentlich ein guter Dünger.

Und wir müssen natürlich unsere Fische retten! Alle erwischen wir nicht. Aber so gut 25 Stück haben den Weg in den Eimer gefunden.

Irgendwann sind beide Hälften dann leer.

Mit Wasser aus unseren Regenfässern füllen wir dann den Teich teilweise wieder auf. Dann dürfen auch Pflanzen und Fische wieder rein. Und unsere Plastikente darf natürlich auch nicht fehlen!

Unsere Teichpumpe steht jetzt auch stilecht auf einem Flens-Kasten.

Regenfassverkleidung

Von Susannes Mutter haben wir ein paar Holzlatten bekommen, die eigentlich mal für den Bau eines Hochbeets gedacht waren. Schönes Lärchenholz mit unterschiedlichen Maßen. Da Susanne sich schon immer eine Verkleidung unseres Regenfasses gewünscht hatte und das Holz dafür ausreichen sollte, war am Freitag Baubeginn.

Die Höhe und Tiefe der Verkleidung richtete sich dabei nach den kürzesten Brettern und der Höhe des Eckpfostens. Das ergab eine Tiefe von je ca. 90 cm und eine Höhe von etwa 130 cm.

Mit der vom Nachbarn geliehenen Kappsäge waren die Bretter schnell gesägt.

Da sich im unteren Bereich hinter dem Regenfass noch eine kleine Mauer befindet, haben wir das unterste Brett etwas kürzer gesägt.

Für den Bau der späteren Vorderseite legten wir das Seitenteil auf den Rücken und montierten erst einmal das jeweils untere und obere Brett. Damit stand die Konstruktion dann auch schon, und die Zwischenbretter waren schnell montiert.

Eigentlich wollte ich die Ecken auf Gehrung schneiden, aber das war mit der Kappsäge leider nicht machbar. Die oberen und unteren Bretter waren einfach zu groß für einen einzelnen Schnitt.

Da der Eckpfosten nicht ganz so hoch ist wie das Regenfass, wurde das oberste Brett nur zum Teil mit dem Pfosten verschraubt. Im oberen Bereich übernimmt dann ein kleiner Winkel die Stabilisierung.

Mit dem gleichen Holzöl, mit dem wir auch schon den Zaun behandelt hatten, wurde die Verkleidung dann noch vor Wind und Wetter geschützt.

Es folgen später noch Halterungen für den Wasserschlauch und die Garagentür. Falls das provisorische Band nicht doch ein wenig länger bleibt…

Update / Upgrade: inzwischen haben wir Hanfseile als Halterung für den Wasserschlauch und die Garagentür verbaut. Dazu noch ein paar Blumenkästen mit Erdbeeren und Kräutern und ein schicker Flaschenöffner.