Erdarbeiten

In den letzten Wochen ging es mit unserer Terrassenerweiterung eher zäh voran. Mal ist es zu nass, mal ist es zu heiß und mal haben wir etwas anderes vor. Trotzdem sind wir weitergekommen:

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Auf dem obigen Bild kann man schon erkennen, dass wir inzwischen die notwendige Tiefe für den Wiederaufbau erreicht haben (wer genau hinschaut, erkennt die beiden gespannten Schnüre, mit denen wir die Höhe abgemessen haben). Vor der Garagentür liegt das Muster, mit dem wir die spätere Terrassenhöhe gut abmessen können.

Ein paar Wochen später (genauer gesagt seit letzten Samstag) sind wir dann schon ein ganzes Stück weiter:

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Der Bereich ist nun so weit abgegraben, dass genug Platz für eine ordentliche Schicht Split geschaffen ist. Neben der Garage sind schon die ersten Steine als Abgrenzung zwischen dem kleinen Beet und der späteren Terrasse eingemauert. Die beiden Bretter zeigen die spätere Höhe der Splitschicht an und sind schon mit einem Prozent Gefälle versehen. Das Kabel ist eingegraben und auch die Erde zwischen den Brettern ist verdichtet.

Wie so oft kommt aber doch eines zum anderen. Der Zaunpfahl an der Garage ist schon arg verrostet und müsste bald ausgetauscht werden. Nun werden wir die Zaun auf der Länge des Sichtschutzes entfernen und den letzten Pfeiler vom Sichtschutz als Befestigungspunkt für den Zaun nutzen. Dies sorgt gleichzeitig dafür, dass wir mit der Terrasse etwas dichter an den Sichtschutz rücken können. Allerdings sorgt es auch für mehr Arbeit, da wir die Fundamente der Zaunpfähle nun ebenfalls entfernen müssen.

Mal sehen, wie wir das vor dem Winter noch fertig bekommen…

Wassereinbruch

Nach den zwei extrem heissen Tage waren ja bereits im Vorfeld für den gestrigen Tag Unwetter vorhergesagt. Das es aber so heftig werden würde, hatte wohl keiner geahnt. Und vor allem nicht, dass auch Sankt Augustin davon getroffen wird. In den letzten Jahren haben die Unwetter immer einen schönen Bogen um uns gemacht. Diesmal leider nicht.

Unsere Nachbarn hatten, nachdem bei Ihnen Wasser in den Keller lief, Susannes Vater angerufen. Er fand dann unseren Keller ca. 10 cm tief unter Wasser. Nachdem Susanne bereits von Bonn aus nach Hause geeilt war, rief sie mich in Köln an. Auf dem Weg nach Hause hat man natürlich erst einmal die schrecklichsten Bilder im Kopf. Vor allem, da Susanne davon berichtete, dass der Strom im ganzen Haus ausgefallen war.

Zu Hause angekommen war Susanne Vater bereits dabei mit unserer Schmutzwasserpumpe den Keller trocken zu legen. Susanne rettete derweil die Dinge, die fröhlich durch den Keller schwammen. Zum Glück hatten wir den Keller bei unserem Einzug nicht renoviert. Allerdings wollten wir damit auch nicht gerade jetzt beginnen. Nachdem gegen 19 Uhr das Wasser rausgepumpt war, haben wir dann mit einem geliehenen Nass-/Trockensauger versucht den Teppich, den der Vorbesitzer im Keller verlegt hatte, trocken zu bekommen. Leider stellte sich das als Ding der Unmöglichkeit heraus. Also heute morgen in den Baumarkt und erst einmal einen eigenen Kärcher Nass-/Trockensauger gekauft. Geht ja nicht durch. Dann noch schnell bei Susannes Eltern zwei Elektro-Radiatoren geholt und dann wieder in den Keller. Wir haben dann noch einen Versuch gestartet mit dem neuen Sauger den Boden trocken zu bekommen. Leider ohne Erfolg. Also „mal eben“ den kompletten Teppich rausgerissen. Dazu dann im gesamten Keller die Fussleisten entfernt. Nicht mehr wirklich schön, aber schon deutlich trockener. Wir haben natürlich auch wieder Strom.

Hier mal ein paar Impressionen von gestern Abend:

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Heute dann ohne Teppich:

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Der Müll:

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Terrassenerweiterung

Der Bereich hinter unserer Garage war schon immer etwas unglücklich gestaltet. Hier hat der Vorbesitzer sicher nicht sein Meisterstück abgeliefert. Eigentlich hatten wir geplant, diesen Teil des Gartens von einem Profi neu Pflastern zu lassen. Der Gartenweg sollten dann ebenfalls nochmal sauber neu verlegt werden. Die Angebote der Garten- und Landschaftsbauer waren allerdings recht hoch. So haben wir überlegt das selber zu übernehmen. Gesagt getan:

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Im ersten Schritt mussten die Pflanzen an andere Stellen verpflanzt werden. Das Regenfass ist bereits geleert.
Am letzten Samstag haben wir dann begonnen das vorhandene Pflaster aufzunehmen und die Kieselsteine herauszuschaufeln. Zusätzlich musste der vorhanden Gulli ausgegraben und das Abflussrohr geschlossen werden. Daneben fanden wir dann noch ein Leerrohr sowie das Kabel, welches die Gartenhütte mit Strom versorgt.

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Man wundert sich, wie viele Steine dabei so zusammenkommen…

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Berliner Hocker

In meinen vielen abonniert RSS-Feeds fand sich in den letzten Wochen auch ein Artikel über das Projekt „Hartz IV Möbel“ des Berliner Architekten Le Van Bo. Das besondere an seinen Entwürfen ist, dass man mit wenig Geld durchdachte Möbel selber bauen kann. Am interessantesten fand ich dabei den Entwurf des „Berliner Hockers„. Das Motto dabei ist: 10 Euro, 10 Schrauben, 10 Minuten. Dafür erhält man dann ein multifunktionales Möbelstück mit hohem Gebrauchswert.

Ich konnte nicht wiederstehen und habe mir auch einen Berliner Hocker gebaut. Wobei ich den Hocker aus Birkenschichtholz gebaut habe. Damit kostet das Material dann direkt 20 Euro. Hat mir aber einfach besser gefallen. Nach dem Zusammenbau, der wirklich sehr schnell erledigt ist, habe ich das Holz noch mit Möbelwachsbalsam behandelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

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Appartement zu vermieten

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Das Objekt:

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Ok, das Häuschen ist von Amazon und die Farbe war noch von der Gartenhütte übrig…