Acht Jahre für einen Rahmen

Nach dem großen Erfolg von „Vier Jahre für ein Brett“ wurde jetzt mit „Acht Jahre für einen Rahmen“ die Geschichte weitergeschrieben.

Als wir das Badezimmer entkernten, musste auch der vorhandene Fensterrahmen weichen. Ich hatte mir immer vorgenommen den auch mal wieder einzubauen. Leider hatten sich durch die Renovierung Abstände verändert und der Rahmen passte nicht ohne größere Anpassungen wieder an das Fenster. Da das Fenster aber ohne Rahmen gar nicht so schlimm aussah, habe ich das ewig vor mir hergeschoben. Nun hatte es mich aber doch genervt und so wollte ich den Rahmen am Wochenende endlich einbauen. Zum Glück habe ich so lange damit gewartet, denn der Rahmen gefällt uns nun nicht mehr! Er trägt sehr massiv auf und würde wohl inzwischen wie ein Fremdkörper wirken. Kurzerhand habe ich dann mit ein paar Leisten einen neuen Rahmen konstruiert und mit etwas Montagekleber angebracht. Ist eine extrem schlanke Lösung geworden:

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Am kommenden Wochenende wird der Rahmen noch mit Acryl ausgefugt und matt weiß lackiert. Eine neue Jalousie ist ebenfalls bereits bestellt.

Einbauschrank

Der Vorbesitzer hat sich (für wahrscheinlich viel Geld) im Hobbykeller einen maßgefertigten Einbauschrank machen lassen. Insgesamt 4,75 Meter breit, 2,17 Meter hoch und 60 Zentimeter tief. Wahnsinnig praktisch, aber leider furniert in Eiche-Hell… Die letzten Tage wurde daher genutzt, um die Schranktüren und den Rahmen matt Weiß zu lackieren. Dazu kamen dann noch Griffe aus einem schwedischen Möbelhaus.

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Siebdruckplatte

Für unser Arbeitszimmer sind wir auf der Suche nach neuen Schreibtischen. Die handelsüblichen Modelle scheiden aus ästhetischen Gründen aus. Nun ist die Idee, die zwei Schreibtische aus je einem Eiermann-Untergestell und einer Siebdruckplatte selber zu bauen. Damit wir das Material vor einem Kauf auf uns wirken lassen können, haben wir im örtlichen Baumarkt Platten für einen weiteren Berliner Hocker gekauft. Davon wollten wir eh einen zweiten als Beistell-/Nachttisch für unser Gästezimmer basteln. Und so sieht der Hocker aus Siebdruckplatte schwarz aus:

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Aussenlampen

Nachdem die alten Aussenlampen (hier und hier) so gar nicht mehr nach unserem Geschmack waren, haben wir uns nach acht Jahren mal ordentliche Lampen gekauft.

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Es handelt sich dabei um Philips Ecomoods Leuchten, die nur noch je 14 Watt benötigen.

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Holzarbeiten

Das Parkett im Wohnzimmer war schon beim Einzug nicht mehr schön. Inzwischen können wir die vielen Macken und Kratzer aber nicht mehr sehen. Daher haben wir uns entschieden den Boden komplett zu entfernen und durch ein Bambusparkett zu ersetzen.

Dafür muss der alte Boden erst mal raus. So siehts noch um 12 Uhr aus:

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Zweieinhalb Stunden später ist der alte Boden raus und das Wohnzimmer besenrein:

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Dafür stapelt sich an der Hauswand nun ca. 36 qm altes Parkett:

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Montag kommt dann der Parkettleger. Den teuren Boden möchte wir nämlich nicht selber verlegen.